Update: Autorenleben im April

Das Camp NaNoWriMo ist wirklich eine feine Sache. Wenn man es denn auch nutzt. Ich hatte zu Beginn wieder einige Schwierigkeiten. So langsam Beginne ich aber zu begreifen, dass es nicht an der Geschichte, sondern an einem turbulenten Privatleben liegt. Nach der Buchmesse lag ich flach, über Ostern durfte ich arbeiten, dann war eine Kollegin im Urlaub und mir wurden zwei Frühschichten (um halb vier aufstehen) zugeteilt. Danach brauche ich immer erstmal, um mich etwas zu erholen und mit der Zeit klarzukommen. Apropos Zeit, die wurde ja auch wieder umgestellt.

Seit zwei Wochen bin ich gefühlt erst so richtig dabei. Ich habe mir einen Kalender gebastelt, den ich an meinem Whiteboard befestigt habe. so habe ich einen besseren Überblick. Die Tage, an denen ich schreiben kann, habe ich mir mit einem grünen Textmarker hervorgehoben. Die an dem Tag geschriebene Wortzahl trage ich dann dort ein. Das motiviert total und macht mir sehr viel Spaß. Vor allen, weil ich sehe, dass ich von mal zu mal immer mehr Wörter schreibe und es gar nicht schwer fällt. Das Camp brauche ich dafür eigentlich nicht, denn die Motivation kommt diesmal nicht von den anderen Mitschreibenden, sondern durch die Geschichte und das, was ich tue. Das freut mich natürlich sehr, obwohl es mich auch ein bisschen traurig macht, denn so richtiges NaNo-Feeling kommt dadurch nicht auf. Da zeigt sich, dass ich doch eher der einsame Schreiber bin, aber das ist okay, solange ich mit meinen Projekten voran komme.

Mermaid wächst und gedeiht. Mittlerweile sind es über 10.000 Wörter und 50 Seiten. Der Plan ist, im Camp 10.000 Wörter zu schreiben (aktuell bin ich bei etwas über 7.000 wörter) und die Rohfassung im Mai zu beenden. Diesmal habe ich die Geschichte vorher geplant und schreibe nun danach. Das klappt richtig gut und ich habe gemerkt, wenn ich mal an einer Stelle nicht weiter komme, dann kann ich einfach in der nächsten Szene weitermachen. Manchmal komme ich mit den eingeteilten Kapiteln nicht ganz hin, aber auch das ist nicht dramatisch. Insgesamt wollte ich sowieso mehr Kapitel haben, als geplant.

Über meine Social-Media-Aktivitäten habe ich mir in den letzten Wochen auch wieder vermehrt Gedanken gemacht. Die größte und schwierigste Frage ist, wo will ich was teilen. In dem Zusammenhang möchte ich meinem Blog wieder mehr Aufmerksamkeit schenken. Vor einiger Zeit hatte ich ihn ja von der Webseite getrennt, aber das erscheint mir jetzt eher so, als würde es die Sache unnötig kompliziert machen, also habe ich beides wieder zusammengelegt. Jetzt habe ich wieder einen Ort, an dem ich alles sammeln kann.

Auf Instagram versuche ich den Fokus vermehrt auf mein Autorenleben zu legen und alles, was eher weniger damit zu tun hat oder persönlicher ist, auf die Stories oder den Blog zu verteilen. Dafür möchte ich einen persönlichen Bereich auf dem Blog einrichten. Facebook wurde in den letzten Monaten eher stiefmütterlich von mir behandelt. Meine Gruppe Beerchen für Tinka Beere existiert noch, aber ich möchte mir mehr Mühe damit geben, damit die Leute dort eben auch etwas davon haben und aktuelle Dinge immer ein bisschen früher erfahren. Es tat auch richtig gut, meine Freundesliste auf Facebook durchzusortieren. Meine Facebook-Seite möchte ich wirklich nur noch nutzen, um Meilensteine zu kommunizieren, denn die meisten Menschen erreiche ich eben über mein Profil. Die meisten Dinge teile ich dort öffentlich, also müsst ihr euch nicht mit mir befreunden, um Neuigkeiten mitzubekommen. Wollt ihr euch mit mir Austauschen, dann schreibt mir doch bitte eine PN, weil ich nicht jede Anfrage annehme.

Natürlich habe ich auch ein bisschen Angst, dass ich mit meinen Webseitenumzug wieder viele Menschen verwirre, aber es fühlt sich gerade einfach sehr richtig an, dies zu tun. Es vereinfacht mir vieles und auch die Zusammenlegung von Webseite und Blog tut einfach gut, weil es nur noch eine offizielle Anlaufstelle gibt. Wenn ihr mir Social-Media also gar nichts am Hut habt, lohnt es sich, hin und wieder hier vorbeizuschauen.


Der April ist jetzt auch schon wieder fast vorbei und ich bin gespannt, ob es es im Mai schaffe, die Rohfassung von Mermaid zu beenden. Viel liegt schreibtechnisch nicht in diesem Monat an. Es wird einen richtig tollen Artikel von mir im Schreibmeer geben, auf den ich sehr stolz bin. Außerdem hoffe ich, dass ich endlich meinen Schreibtisch umgestalten kann.

 

Eure

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