Schreibmonat: Camp NaNoWriMo April 2018

Dass ich Schreibmonate liebe, ist mittlerweile nun wirklich kein Geheimnis mehr. Das Schreiben miteinander und sich gegenseitige Motivieren. Einfach herrlich. Nur, ich muss zugeben, es hat sich etwas verändert. Ich habe mich verändert. Das, was mir immer einen regelrechten Motivationsschub gegeben hat, funktioniert nicht mehr. Wohlmöglich bin ich reifer geworden und einfach dem Alter, in dem man sich sehr gerne mit anderen vergleicht, entwachsen. Das heißt aber nicht, dass es nicht für andere funktioniert.

 

Ich kann in jedem NaNo und jedem Camp beobachten, wie sich die Camper gegenseitig anspornen und zu WordWars anstacheln. Und das ist schön. Auch wenn ich nicht mehr unter ihnen bin, mit bei ihnen mitmische, so bin ich doch dabei. Ich sehe mich eher als diejenige, die bei einer Nachtwanderung da ist, um Händchen zu halten oder die Wunden zu versorgen, wenn es mal eine Verletzung gibt. Und das ist auch ein tolles Gefühl.

Trotzdem kann ich mich nach diesem Camp als Gewinner sehen. Ich bin dankbar dafür, dass ich niemanden mehr brauche, um mich zu motivieren. Ein wichtiger Schritt, auf meinem Weg, vom Schreiben zu leben. Und das pusht mich ungemein.

 

In der Mitte des Camps musste ich mich erstmal sammeln. Privat ging es vorher etwas drunter und drüber und auch die Nachwehen der Leipziger Buchmesse nagten noch an mir. Dann habe ich mir aber den Vorsatz gemacht und bin mein Ziel von 10.000 Wörtern angegangen. Und, was soll ich sagen, dann lief es sogar recht gut.

 

Mein Ziel habe ich mir absichtlich nicht so hoch gesteckt, denn ich wollte eher Qualität als Quantität - nicht nur hinsichtlich des Schreibens, sondern auch, was mich betrifft. Das Wochenende hielt ich mir für private Auszeiten frei (, wenn ich denn nicht arbeiten musste). Und auch sonst habe ich das Schreiben meinem (Arbeits-)Alltag zwar angepasst, aber nicht untergeordnet. Es ist einfach zu anstrengend, wenn ich nach einer Schicht noch schreiben müsste. Dann sind es eben nur drei bis vier Tage in der Woche, an denen ich schreibe. Aber immerhin kommen dann auch einige Seiten bei herum und ich kann stolz auf mich sein, etwas geschafft zu haben.

 

Was das nächste Camp im Juli betrifft ... Ich werde einfach sehen, wie weit ich dann mit Mermaid bin. Im besten Fall habe ich die Rohfassung fertig und werde mich einer ersten, entspannten Überarbeitung vor meiner Sommerpause widmen.


Habt ihr mitgeschrieben? Und wie ist das Camp für euch gelaufen?

 

Eure

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